Nachteinsatz zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei einer 24-Stunden-Übung

Luftretter

Spezialisten für den Einsatz bei Hochwasserkatastrophen

Das Luftretter-Konzept entstand nach dem Elbe-Hochwasser 2002 in Zusammenarbeit der BRK-Wasserwacht Bayern mit dem Lufttransportgeschwader 61 der Bundeswehr im ober­bayerischen Penzing.

Kern des Konzeptes ist der schnelle Transport eines speziell ausgebildeten Wasserretters per Hubschrauber an den Unglücks­ort und eine Rettung per Seilwinde. In Ausnahme­fällen wird der Helfer auch am Einsatzort abgesetzt, um z.B. Erste Hilfe leisten zu können.

Aktuell hält die BRK-Wasser­wacht die Luftretter als modularen Bestandteil der Wasserrettungszüge für den Katastrophenfall vor. Die BRK Kreis-Wasserwacht stellt mehrere Luftretter, die regelmäßig an Übungen und Fortbildungen mit den neuesten Hubschraubern z.B. von Polizei und Bundeswehr teilnehmen und schon mehrfach bei Hochwasserkatastrophen im Einsatz waren.

Anders als bei der "Hubschrauber­unter­stützten Wasser­rettung", bei der der Hubschrauber als schnelles und flexibles Transportmittel beim alltäglichen Wasser­rettungs­einsatz startet, kommen die Luftretter nur bei Hoch­wasser­kata­strophen zum Einsatz. Da diese Einsätze in der Regel mehrere Tage dauern, ist eine Vorbereitungszeit von wenigen Stunden nötig, bis sie ihre Aufgabe antreten können.