Lagebesprechung bei einer 24-Stundenübung

Verunglückte Person in der Iller bei Regglisweiler/Au

Bild zum Bericht Verunglückte Person in der Iller bei Regglisweiler/Au

Am Nachmittag des Samstag, 25.06.2016, wurden gegen 16:15 Uhr die Schnelleinsatzgruppen der BRK-Wasserwacht Senden und Illertissen zu einem Einsatz an der Iller zwischen Regglisweiler und Au gerufen. Von Passanten wurde ein Schwimmer im Fluss beobachtet, der in der Flussmitte zunächst in Not geriet und nach kurzer Zeit unterging.

Dank der sehr detaillierten Berichte der Augenzeugen konnte das Suchgebiet an der Unfallstelle gut eingegrenzt werden. 31 Helfer der BRK-Wasserwachten waren im Einsatz und suchten die Iller mit einem Motorrettungsboot und Tauchern ab. Mit im Einsatz waren Kräfte des THW Neu-Ulm, der Feuerwehr, ein Notarzt und der Landrettungsdienst.

Schließlich fand ein Wasserwacht-Taucher den Verunglückten, ein Fließwasserretter brachte ihn ans Ufer. Dort begannen die Wasserwacht-Einsatzkräfte sofort mit der Reanimation. Notarzt und Landrettungsdienst übernahmen den Patienten und setzten die Wiederbelebungsmaßnahmen fort. Leider hatten die getroffenen Maßnahme keinen Erfolg.

Die BRK-Wasserwacht warnt davor, in den Flüssen unserer Umgebung Schwimmen zu gehen. Iller und Donau sind auch bei scheinbar niedrigem Wasserstand noch naturbelassene, teils wilde Gewässer. Stark wechselnde Strömungen und Hindernisse machen die Flüsse unberechenbar und sind lebensgefährlich. Die BRK-Wasserwacht rät, im Landkreis Neu-Ulm nur an den bewachten Badestellen Schwimmen zu gehen. Längere Strecken sollten nie alleine zurückgelegt werden. Hilfsmittel wie z.B. Schleppbojen können bei einem Muskelkrampf oder Erschöpfung lebensrettend sein.

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